Die Kreditkarte erspart nicht nur den oft aufwendigen Bargeldwechsel im Ausland, sondern hält auch die Kosten im Rahmen, die am Bankautomaten anfallen. Dabei sollten im Vorfeld, während und nach der Reise einige Punkte beachtet werden.

Innerhalb Europas ist das Bezahlen auf Reisen zumindest in den Eurozonen weitaus einfacher geworden, aber dennoch fallen in anderen Ländern immer höhere Kosten beim Geldabheben an. Es lohnt sich also in jedem Fall, immer eine Kreditkarte dabei zu haben und diese der Barzahlung vorzuziehen. Dennoch fallen auch hier Gebühren an, die ganz unterschiedlich ausfallen können. Es sollte daher vorher abgeklärt werden, wie teuer das Abheben am Geldautomaten im jeweiligen Land generell ist und welche Gebühren beim Bezahlen in Fremdwährung anfallen.

In Ländern, die zur Eurozone gehören, werden von Banken beim Einsatz der Kreditkarte häufig keine Extragebühren veranschlagt. In anderen Ländern kann es dagegen teuer werden, da hier ein bestimmter Prozentwert des Umsatzes berechnet wird.

Mit diesen Tipps vermeiden Sie kostspielige Überraschungen

1. Vor Reiseantritt sollte die Bank informiert werden, damit diese sich bei sonst unüblichen Transaktionen aus dem Ausland und zum Beispiel durch häufige Abbuchungen von kleineren Beträgen nicht wundert und kein Missbrauch vermutet wird, der eine Sperrung zur Folge haben könnte.

2. Karten können geklaut oder verloren werden, ihren Geist aufgeben oder nicht akzeptiert werden. Gerade bei einem längeren Auslandsaufenthalt empfiehlt es sich, eine Ersatzkarte – im besten Falle von einem anderen Anbieter – dabei zu haben.

3. Reicht das bisherige Limit der Kreditkarte? Vor allem Hotels machen gerne gleich zu Beginn der Reise ihre Ansprüche geltend, weshalb das im Alltag und in der Heimat festgelegte Limit für die Reise oft nicht ausreicht. Hier reicht meist ein kurzes Gespräch mit der Bank. Ist die Reise beendet, sollte die Karte für Buchungen aus dem Ausland aber sicherheitshalber wieder gesperrt und das Limit erneut geändert werden.

4. Es sollte immer in Landeswährung bezahlt werden, dies gilt auch für das Geld abheben. Außerhalb der Eurozone fallen meist zusätzliche Fremdwährungsgebühren an, wenn der Euro gewählt wird.

Titelbild: © dima_sidelnikovm/Fotolia

Ihr Ansprechpartner: Elisabeth Greber

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